Sonntag, 4. September 2011

Mister President

Vielleicht habt ihr euch gefragt, was aus meinem Blog wird, wenn sein eigentlicher Sinn erfüllt ist. Dann haben wir etwas gemeinsam. Ich hab mit einigen Leuten darüber diskutiert, was am Sinnvollsten wäre. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, ihn weiterzuführen, obwohl mein Schulleben wesentlich weniger aufregend sein wird als mein Au Pair-Aufenthalt. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ich einiges zu erzählen habe :)
Es sind schon einige Wochen (oder Monate?) vergangen, seit ich mich das letzte Mal gemeldet hab und in dieser Zeit ist viel passiert: Drôme, meine Rückkehr nach Deutschland, 2 bürokratische Wochen in Plauen, dann der Umzug und der Schulanfang (mit Zuckertüte!!).
Schon über Drôme könnte ich seitenweise schreiben, ohne dass ihr vor Langeweile einschlafen würdet. Es war wie schon letztes Jahr eine ganz besondere Woche, die ich mit meiner Nachfolgerin Isabelle erleben durfte. Wenn man die Intensität unserer Gespräche mit denen vom letzten Jahr (mit Judith) vergleicht, kann ich keinen Unterschied erkennen, obwohl wir uns einen Tag vor der Abreise nach Drôme zum ersten Mal gesehen haben und face to face talken konnten. Und wie schon letztes Jahr haben wir einen ganz besonderen Menschen kennen gelernt, zu dem auch immernoch Kontakt besteht.
In den letzten 3 Tagen in Lausanne gab es dann mehrere wirklich ergreifende Abschiede mit einer spontanen Rede auf französisch vor der versammelten Gemeinde, dem "Air on the G-String" mit Mister SamSam, Schokokuchen mit Fröschen, Wunderkerzen und Tränen.
Danach mit grenzwertigem Übergewicht (die Koffer, nicht ich!!) technische Probleme bei der DB und demenstprechende Verspätungen, Fahrplanänderungen etc überstehen, um dann von Familie und Alice begrüßt zu werden und gleich erstmal Auto zu fahren.
Soweit  zu "Au-Pair in der Schweiz". Damit euch die Länge dieses Beitrags nicht völlig entsetzt, break ich hier mal und erklär euch den Titel im nächsten Beitrag ;-)