Samstag, 24. August 2013

Was bisher geschah

Aufgrund anhaltender kreativer Schwächephasen lasse ich heute ein paar wenige und doch aussagekräftige Bilder der letzten Tage sprechen.

Dank der großzügigen Einladung von Rike und Maxi durften wir einen wunderschönen Tag im Gardaland verbringen, todesmutig fast jede Achterbahn fahren und aus Wildwasserbahnen total durchnässt wieder aussteigen.



Durch einen PDL-Kurs haben wir Valentin, einen katholischen Südtiroler kennen gelernt, mit dem wir viel unternehmen konnten. Hier sind wir beim Tretbootfahren auf dem See von Riva del Garda (Nordspitze des Gardasees) aus.



Gemeinsam mit ihm und Maria’s Bruder und ihrer Großcousine, die diese Woche zu Besuch waren, sind wir mit der Seilbahn auf den Monte Baldo gefahren, um uns von oben einen Überblick über den See und Malcesine zu verschaffen.





Vergangenen Mittwoch hatten wir einen freien Tag und haben diesen genutzt, um mit dem Auto nach Venedig zu fahren. Beeindruckend war es allemal, vor allem was die Touristenmassen und die überhöhten Preise angeht. Wer von euch hat schon einmal ein Glas Cola für 5,50€ getrunken? Übrigens habe ich die Rückfahrt übernommen. Trotzdem sind alle wieder heil und geschafft zu Hause angekommen.





Soweit zu unseren Ausflügen in letzter Zeit. Alles weitere werde ich erzählen, wenn die Zeit reif ist ;-)

Freitag, 2. August 2013

Mister da Gigi

Gestern versüßte uns ein Erlebnis der ganz besonders überraschenden Art unseren überaus erfüllenden Arbeitstag. Maria und ich hatten gerade erleichtert den Heimweg angetreten, wie üblich unser “Ciao!!” ins Ristorante da Gigi reingerufen und waren weiter Richtung Wohnung gelaufen, als Mister da Gigi (so nenne ich ihn, weil ich seinen Namen nicht kenne und er das Restaurant zu leiten scheint) uns ein “Volete un caffè?!“ (Wollt ihr einen Kaffee?!) hinterher rief. Entschuldigend drehten wir uns um und ich rief mit meinem typischen Spanisch-Italienisch-Mix zurück, dass wir leider beide keinen Kaffee tränken. Prompt kam zurück “Cappuccino?!”, woraufhin wir uns per Blickkontakt einigten, dass dagegen nichts einzuwenden war. Also drehten wir um und suchten uns den mit Abstand hübschesten Tisch mit einer Wahnsinns-Aussicht auf den See aus. Jedes Mal, wenn Mister da Gigi an uns Cappuccino schlürfenden Mädels vorbeikam, ernteten wir sein strahlendes Lächeln und bestätigten, dass wirklich alles in Ordnung ist und wir restlos zufrieden sind. Und das war in dem Moment noch nicht einmal übertrieben!
Lange später wollten wir uns doch auf den Weg machen und unsere Rechnung bezahlen. Als die Bedienung allerdings zurückkam, eröffnete sie uns, dass Mister da Gigi uns eingeladen hatte und wir nichts bezahlen müssten. Da man in Italien kein Trinkgeld gibt, sondern dieses wenn überhaupt auf dem Tisch hinterlässt, sammelten wir hocherfreut unser Kleingeld zusammen und kreierten ein echt niedliches Herz daraus. Echt bedauerlich, dass wir sein Gesicht nicht beobachten konnten, als er das (hoffentlich) gefunden hat!
Wir haben uns vorgenommen, dass wir - sobald unsere finanzielle Unterstützung eingetroffen ist - im Ristorante da Gigi unseren neu gewonnenen “Reichtum” mit einer Pizza feiern werden. Freundlichkeit ist also doch noch die beste Marketingstrategie!