Montag, 30. August 2010

DANKE!!!

*singing "let the party begin"*... =D

Ein megafettes Danke für/an...
... alle unvergesslichen Momente der erstaunten "Jojo...??!!"-Schreie
... alle, die sogar ihrer Freundin gegenüber dicht gehalten haben, damit ich alle selber überraschen konnte
... alle, die nach dem YouGo noch dageblieben sind und mit ihrer Freude zu einem tollen Abend beigetragen haben
... alle, die dafür gesorgt haben, dass alle wieder heil zu Hause ankommen
... die vielen lieben SMS, die natürlich nicht während der Schicht, sondern in der Mitternachtspause geschrieben wurden
... die Unmengen von Gästebucheinträgen und Nachrichten im Icq, die ich aufgrund von großem Zeitmangel leider nicht alle persönlich beantworten kann...
... die 2, die mich selbst bis zum Bahnhof noch begleitet haben (Lars, ich nehm's dir absolut nicht übel, ich kann dich sehr sehr gut verstehen!)
... alle und alles, was ich noch vergessen habe und trotzdem dazu beigetragen hat, dass ich es nicht bereuhe, so viel Zeit und Geld investiert zu haben!!!
Ihr seid einfach die besten, unbeschreiblich!! <3

Freitag, 27. August 2010

*Surprise* =D

Es tut mir leid, aber ich konnte wirklich vorher nichts verraten, sonst wär's ja keine *Surprise* mehr gewesen ;D Also für alle, die ich noch nicht geschockt hab: Je suis là, en Alemagne! (Ich bin hier, in Deutschland!) Wie ich hier herkomme? Mit dem Zug. Warum? Weil ich kein Auto hab, was aber definitiv günstiger im Preis gewesen wäre. Ob es irgendjemand gewusst hat? Außer meinen Gasteltern, nein. Ob ich verrückt bin? Ja, definitiv. Ob ich deshalb eingewiesen werden muss? ... Öhm, nächste Frage!!
Vor inzwischen etwa 50 Stunden kam Urs zu mir und schlug mir vor, doch bis Sonntag Urlaub zu machen. In Deutschland zum Beispiel. Nur so als Anregung, weil ja die Entscheidung, wo es hingehen soll, sonst so schwer fallen würde. Ich hätte natürlich auch 3 Tage alleine shoppen gehen können. Das Gehalt von 3 Wochen hätte ich so auch auf den Kopf hauen können, statt es für eine Bahnfahrt auszugeben. Aber was soll ich mit neuen Klamotten, wenn ich sie euch nicht zeigen kann? Zumindest stand für mich ziemlich schnell fest, dass das die ideale (wenn auch wahnsinnig teure) Möglichkeit ist, euch zu überraschen.
Mein Plan für die kommenden Tage:
- in etwa 15 Minuten geh ich zur großen Pause in die Schule, in der Hoffnung, jemand bekanntes anzutreffen. Ich werde eine Fliegenklatsche mitnehmen, damit ich alle in-den-offen-stehen-gebliebenen-Mund-fliegen-wollenden Fliegen erschlagen kann, bevor sie bei euch einen faden Beigeschmack zu meiner Anwesenheit hervorrufen können. Wuhuu, klingt das wieder gebildet =P
- 16.05 Uhr werde ich mich zusammen mit Magda auf den Weg zur Musikschule begeben, um Frau Ebert und Frau Rößler einen unerwarteten Besuch abzustatten und nebenbei endlich eine kleine Herausforderung für meine unterforderte Violine zu finden.
- heute Abend (Zeit noch unklar) wird Paul mich zur JG Jößnitz fahren. Ich hoffe, dass ich dort nochmal ganz viele Freunde wiedersehen kann, also macht euch auf den Weg! =)
- morgen Abend ist 18.00 Uhr Jugendkreis von meiner Gemeinde. Anschließend daran werden wir voraussichtlich geschlossen, ich aber ganz sicher, dem YouGo (19.34 Uhr in der Johanniskirche) beiwohnen.
- nach dem YouGo ist angedacht, dass ich für euch eine Autogramm- und Fotostunde in der Markuskirche gebe. Man kann es natürlich auch als "spontane-in-den-Geburtstag-reinfeier-Party" bezeichnen =D Ihr seid alle herzlich eingeladen, keine Geschenke mitzubringen, die ich eh nicht transportieren kann. Alles, was wir dort ge- oder aufbrauchen können, ist erlaubt. Anderenfalls kann ich den Einlass nicht garantieren.
- Sonntag um 5.54 Uhr fährt wie üblich mein Zug nach Lausanne. Diesmal vielleicht mit mir. Ab Plauen wohlgemerkt, nicht erst ab Nürnberg!
Ich freu mich schon auf viele erstaunte Gesichter!!! *Surprise*!!!

Freitag, 20. August 2010

überraschender Donnerstag...

Hier hat mich ja schon einiges mehr überrascht als ich rein rational erwarten durfte, aber gestern war schon ein besonderer Tag... oder eher ein besonderer Abend, denn der Tag war arbeitsreich, laut und erfüllend wie immer ;-) Doch dann, der Abend (düdümm!!!). Französisch-Kurs im Park unten am See, wie schon so oft. Ich mag diesen in ziemlich vielen Hinsichten freien Kurs sehr gerne, den ich mit Estera zusammen besuche. Sie ist übrigens auch eine Überraschung: kennengelernt haben Judith und ich sie in Drôme. Sie kommt aus Polen und ist bei ihrer Schwester zu Besuch, die in der Gemeinde Cello spielt. Dass ich sie nach Drôme nochmal wiedersehen würde, hätte ich nicht gedacht. Zumindest haben wir uns wie immer teils englisch, teils französisch unterhalten (das ist sehr mühsam, weil sie wenig englisch und ich wenig französisch kann ;D) und sie hat mir angeboten, dass ihre Schwester mich direkt vom Park mit zu Louange nehmen könnte. "Louange" heißt übrigens "Lobpreis" und ist die lustig zusammengewürfelte Musikergruppe, die donnerstags probt und sonntags den GD begleitet. Um meinen "Abholservice" für diese Woche abzubestellen, ruf ich also zu Hause an und hoffe, dass das alles dann seinen Gang gehen würde. Tut es überraschenderweise auch! Auf der Fahrt zu Louange gibt es ofenfrisches Brot (das war nicht warm, sondern heiß!! xD). Wahnsinnig lecker! Nächste Überraschung: Louange fetzt!! Obwohl ich die Lieder nicht versteh, die ich spiele, macht es total Spaß, mit so begabten Improvisier-Künstlern zu spielen. Und noch eine Überraschung: Der Samuel mit den tiefbraunen Augen (verheiratet, 2 Kinder - Loic et Matthis), mit dem ich übrigens überraschend gut englisch reden kann, hat mir versprochen, mich mit seinem Scooter (ein Mittelding aus Motorrad, Moped und Roller) abzuholen!! *dreamworld*
So, wir sind jetzt gegen 23.00 Uhr angekommen. Sollte genug sein für diesen Tag, oder? Find ich auch, aber wer hört schon auf mich... ;P Wenig überraschenderweise werd ich heim gebracht und steh vor der Haustür. Ja, das tu ich, denn es ist abgeschlossen. Der Schlüssel liegt drin im Treppenhaus. Ich war noch nie in der Lage, so spät nach Hause zu kommen. Überraschenderweise und zum Glück ist Nicole, die mich gefahren hat, noch nicht abgefahren und bleibt da, während ich versuche, Urs oder Irmela per Handy zu erreichen. Festnetz ist unmöglich, die Kids schlafen. Natürlich tut sich nichts und ich steh vor der Haustür, wie gesagt. Inzwischen ist es 23.40 Uhr. In den letzten Donnerstags-20-Minuten entscheiden wir uns, dass ich die Nacht bei ihr bleib und sie mich zu meinem Arbeitsbeginn wieder zu Hause abliefert. Da ich aber außer einer Haarbürste nichts dabei hab, was man als Frau für die abendliche Pflege braucht und ich überraschenderweise nicht mal meine Zahnbürste in der Handtasche finden kann (!!), muss mich Nicole mit dem Nötigsten (z.B. einem XXL-Shirt als Pyjama mit totaaaaaaal niedlichem Bild *-*) versorgen. Hätte ich heute früh nicht immernoch vor verschlossenen Türen gestanden und hätte Urs anrufen müssen, wär nicht einmal aufgefallen, dass ich woanders übernachtet hab =D J'aime les jeudis!! ("Ich mag Donnerstage")

Mittwoch, 18. August 2010

Timon

Der Meister der Schmoll-Methode ist zur Zeit in einer schwierigen Phase. Wir spekulieren, dass das mit dem Neugeborenen zusammenhängt, dass er sich auf einmal auch wieder wie ein Baby benimmt und zu allem Hilfe "braucht". Dass wir das nicht akzeptieren, kann er auch mit seinen wundervollen großen braunen Augen, den langen schwarzen Wimpern und der vorgeschobenen Schmoll-Lippe nicht verhindern. Vielleicht kann er diese Gaben aber später bei Frauen konstruktiver umsetzen. Er hat die besten Voraussetzungen, ein absoluter Frauenschwarm zu werden =)
Mit ihm einkaufen zu gehen, ist echt ein Erlebnis und eine Probe der Durchsetzungsfähigkeit. Er schafft es kaum, bis zum nächsten Regal zu laufen, bis er etwas neues gefunden hat, das er unbedingt und unter allen Umständen haben will.
Timon (3) liebt Lars, den kleinen Eisbären, und die Kassette läuft hier vor- und rückwärts. Ich kann die Lieder natürlich alle schon mitsingen. Auch rückwärts ;D Generell mag er alles, was laut ist: laute Musik, laut auf sich aufmerksam machen, laute Spiele (Ritter spielen,...) usw. Musikalisch gesehen kann ich ihn mir gut als Saxophonisten vorstellen, während Jonathan eher entweder Schlagzeug oder Violine lernen wird.

Freitag, 13. August 2010

Jonathan


Das ist "mein" Ältester. Er ist für seine 5 Jahre schon sehr reif und sein Lieblingswort ist "warum". Das kann er 15x hintereinander fragen, ohne dass ihn die Antworten langweilen. Das liegt natürlich an der Kunst des armen Antwortenden ;D Ich könnte mir vorstellen, dass er später in Richtung Mathematik oder Architektur gehen könnte. Er ist das Sensibelchen unter den 3 Großen; er spürt sofort, wie die Stimmung ist. Er ist anhänglicher als Timon und Mirjam. Wenn ihm etwas nicht gefällt, zieht er wahnsinnig lustige Grimassen, bei denen man eher lachen muss als zu erschrecken, was ja eigentlich der Sinn gewesen wäre.
Heute geht er zum ersten Mal in die Schule, zumindest nennt sich das so. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Art Vorschule ist, weil sie immernoch in der Krippe (Kindergarten) stattfindet.
Jonathan mag lange schlafen, Schlagzeug spielen und Geige hören. Und natürlich spielen, was alle Kinder mögen ;-)

Übrigens... heute ist kein normaler Tag, ganz und gar nicht! Wenn man sich das Datum mal genau anschaut, dann springt es einem ins Auge, das meine allerliebste Mele heute Geburtstag hat!!! Ich wünsch dir und Leonie alles alles Gute und dass vielleicht doch irgendwann einmal der Tag kommt, an dem du seine ungeteilte Aufmerksamkeit genießen kannst. Ich hab dich wahnsinnig doll lieb, kleine Große ;D

Mittwoch, 11. August 2010

2.-5.


Ich weiß, die Überschrift ist wahnsinnig kreativ... aber vielleicht kann ich das mit dem Folgenden wieder wett machen =)
... 2. Wein, Käse und Brot. Ein typisches Klischee von Frankreich und es stimmt auch! Mittags und abends gab es immer 3 Gänge: Erst Vorspeise (Salat, Brot), dann Hauptgericht und Dessert (Käse und Brot+Obst/Joghurt/Eis/...). Dazu natürlich trockenen Rotwein (ich hab ihn probiert und fand ihn widerlich) und für die Kids Wasser (später auch O-Saft). Also wenn ich da nicht zugenommen hab, weiß ich auch nicht... =P
... 3. Solltet ihr irgendwann mal vorhaben, auf Frankreichs Autobahnen zu fahren, dann stellt euch auf 2 Dinge ein: Ihr braucht dafür Geld und eine Packung Taschentücher! Letzteres nicht, weil ihr mit dem Geld permanent Maut-Gebühren bezahlen müsst und ihr die seelischen Folgen abtrocknen wollt, sondern falls ihr ein anderes, vielleicht noch dringenderes Bedürfnis habt. Es gibt auf Autoraststätten weder unsere komfortablen Kloschüsseln noch Toilettenpapier. Kein Kommentar.
... 4. eine alte Musiker-Weisheit lautet "Ein Instrument ist nur so gut, wie es der Musiker spielt und ein Musiker kann nicht besser sein als sein Instrument." So oder so in der Art ;D Zumindest gab es in dem Camp ein Klavier. Schlecht gestimmt. Eine Taste fehlte. Schwer zu spielen. Unmöglich, damit Seele in ein Stück zu legen. Dachte ich zumindest, bis ich ihn hörte. Er hat es wirklich geschafft, wahnsinnig gefühlvolle Stücke von Chopin auf diesem "Klavier" zum Klingen zu bringen, ohne sich von der fehlenden Taste irritieren zu lassen. Judith und ich haben unser Abendessen gerne ausgelassen, um ihm zuzuhören. Was er aus dem Ding rausgezaubert hat, war echt phänomenal! ...
... 5. The sense of having learned English. Wenn man kann französisch kann, muss man sich eben anders helfen. Die wenigsten hier können deutsch, einige mehr aber englisch. Früher... (klingt, als wär ich schon im Ruhestand und würde von meiner Kindheit plaudern xD) Also früher hab ich Englisch gelernt, um gute Noten zu bekommen und mein Abi möglichst gut abzu- schließen. Ich brauchte es aber nie außerhalb der Schule und es hatte für mich keinen wirklichen Sinn. Egal, klein Johanna lernt trotzdem fleißig Englisch ;D Jetzt zahlt sich das aus. Wenn ich keinen "Dolmetcher" an der Seite habe, kann ich mir damit behelfen. Meistens jedenfalls ;-)
So, schon wieder zu lang... Demnächst habe ich mir vorgenommen, "meine" Kids mal vorzustellen. Die Fotos zeigen übrigens das Hauptgebäude des Camps.

Impressionen aus Frankreich

Tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben hab, obwohl ich sooo viel erleben konnte. Das hol ich jetzt aber nach. Vielleicht sollte ich aber den Artikel teilen, weil er total ausladend wirkt, wenn er zu lang ist ;D
Genug gefaselt, kommen wir zum wichtigen Teil des Abends *hust*:
Ich hab viele Dinge in Frankreich (und der franz. Schweiz) gelernt. Einige davon möchte ich beschreiben, um euch einen kleinen Eindruck von meinem Leben hier zu geben. Viel besser könntet ihr das natürlich erleben, wenn ihr selber dabei wärt. So real kann ich das leider nicht einmal mit bildhafter Sprache ausdrücken ;-) Mist, schon wieder ins Faseln verfallen... 5 Dinge will ich ansprechen:
... 1. Bisues (Küsschen). Ja, das stimmt. Die Französisch-Lehrbücher haben recht. Zur Begrüßung und zum Abschied gibts jeweils 3 Küsschen. Egal, ob du die Person kennst oder nicht. Wenn du sie schonmal irgendwo irgendwann gesehen hast oder die Chance besteht, dass das mal der Fall sein könnte, dann verteilst und bekommst du 3 Küsschen! Das kuriose daran ist, dass die netten Leute zwischen den Küsschen auch noch mit dir reden, natürlich ohne das Tempo zu verlangsamen. Das sah bei mir zum Beispiel so aus, als ich im Camp ankam: "Bonjour - Küsschen - je suis Cédric - Küsschen - le pasteur - Küsschen" und das war noch wenig. Frauen reden meistens mehr. Ziemlich untypisch oder? ;D Übrigens, die Übersetzung: "Guten Tag, ich bin Cédric, der Pastor". Hier sprechen sich in der Gemeinde alle mit Vornamen an. Rein äußerlich kann man auch die Pastoren nicht von Gemeindemitgliedern unterscheiden. Auch nicht an der Predigt, denn alle dort dürfen mal predigen. Auch nicht an den Klamotten, manche Pastoren predigen im Hawaii-Hemd. Sobald ich ein Unterscheidungsmerkmal finde, verrate ich es euch! =)
Argh, wie lang das schon wieder ist ô.O Okay, ich pack 2.-5. in den nächsten Post!!

Sonntag, 1. August 2010

Aaahhh oui... xD

Das ist derzeit mein Lieblingsausspruch und heißt soviel wie "aaah ja". Viel mehr kann ich auch nicht auf französisch sagen, was deshalb schwierig ist, weil ich immer wieder auf französisch angequatscht werde und nur blöd gucken kann. Aber das kann ich gut!! ;D
Augrund der Tatsache, dass heute Sonntag ist, haben wir hier eine Art Gottesdienst gefeiert. Ob das immer SO abläuft, werde ich wohl noch herausfinden. Es hat mich sehr an die VK erinnert, nur dass es hier überhaupt nichts gibt, das auch nur annährend einer Liturgie entspricht. Es gibt auch kein Gesangbuch, wir singen ausschließlich Lobpreis-Lieder (auf französisch =P) und es ist normal, wenn mal jemand ein lautes "Alléluia" oder ein "Amen" einwirft. Das ist für mich ein bisschen fremdartig und ich freu mich schon wieder auf einen geregelten lutherischen Gottesdienst mit Chorälen, die 100x so alt sind wie ich ;D
Heute ist übrigens der 1. August, ein doppelter Feiertag:
... Heute ist Nationalfeiertag der Schweiz, normalerweise wird auch ein Feuerwerk gemacht. Ob das heute noch kommt, bin ich mir nicht sicher. At the moment tanzen alle fein ihre Folklore-Tänze... *heeeelp*!!!
... Heute!! hat!! Johannes aus der Markus-JG!! Geburtstag!!!! =D Ahh oui, ich wünsche dir alles alles Gute und Gottes reichen Segen. Und ich wünsche dir, dass er dich bei deinem Studium unterstützt und dir immer deinen Weg zeigt. Bleib an seiner Hand, auch wenn du als großer Junge manchmal denkst, dein Leben alleine meistern zu können ;-)