Mittwoch, 11. August 2010

Impressionen aus Frankreich

Tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben hab, obwohl ich sooo viel erleben konnte. Das hol ich jetzt aber nach. Vielleicht sollte ich aber den Artikel teilen, weil er total ausladend wirkt, wenn er zu lang ist ;D
Genug gefaselt, kommen wir zum wichtigen Teil des Abends *hust*:
Ich hab viele Dinge in Frankreich (und der franz. Schweiz) gelernt. Einige davon möchte ich beschreiben, um euch einen kleinen Eindruck von meinem Leben hier zu geben. Viel besser könntet ihr das natürlich erleben, wenn ihr selber dabei wärt. So real kann ich das leider nicht einmal mit bildhafter Sprache ausdrücken ;-) Mist, schon wieder ins Faseln verfallen... 5 Dinge will ich ansprechen:
... 1. Bisues (Küsschen). Ja, das stimmt. Die Französisch-Lehrbücher haben recht. Zur Begrüßung und zum Abschied gibts jeweils 3 Küsschen. Egal, ob du die Person kennst oder nicht. Wenn du sie schonmal irgendwo irgendwann gesehen hast oder die Chance besteht, dass das mal der Fall sein könnte, dann verteilst und bekommst du 3 Küsschen! Das kuriose daran ist, dass die netten Leute zwischen den Küsschen auch noch mit dir reden, natürlich ohne das Tempo zu verlangsamen. Das sah bei mir zum Beispiel so aus, als ich im Camp ankam: "Bonjour - Küsschen - je suis Cédric - Küsschen - le pasteur - Küsschen" und das war noch wenig. Frauen reden meistens mehr. Ziemlich untypisch oder? ;D Übrigens, die Übersetzung: "Guten Tag, ich bin Cédric, der Pastor". Hier sprechen sich in der Gemeinde alle mit Vornamen an. Rein äußerlich kann man auch die Pastoren nicht von Gemeindemitgliedern unterscheiden. Auch nicht an der Predigt, denn alle dort dürfen mal predigen. Auch nicht an den Klamotten, manche Pastoren predigen im Hawaii-Hemd. Sobald ich ein Unterscheidungsmerkmal finde, verrate ich es euch! =)
Argh, wie lang das schon wieder ist ô.O Okay, ich pack 2.-5. in den nächsten Post!!

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