Montag, 7. März 2011

Der Alltag hat mich wieder


Und das hat auch seine Vorteile, wie zum Beispiel etwas geregeltere Pausen und Internet ab 9:32 Uhr.
In den letzten Urlaubstagen sind wir zweimal Schlitten gefahren. Beim ersten Mal sind Timon und ich 3x in einem Affenzahn die Bahn runtergefräst, dass wir danach 5 Minuten auf Irmela und Mirjam warten mussten. Beim zweiten Mal war die Bahn so weich, dass wir kaum fahren konnten. Wir sind gehüpft, von einem Huckel zum Anderen. Das konnte natürlich nicht gut gehen und wirklich, bei der schwierigsten Stelle haben wir einen laut Irmela ziemlich spektakulären Sturz hingelegt. Timon ist nichts passiert, er hatte Jonathans Ski-Helm auf und ist weich gelandet, weil er ja sozusagen von mir umgeben war. Klingt interessant, nicht? Ich habs übrigens auch überlebt, aber wir sind danach nicht noch einmal gefahren. Verständlich?
Meine sonstige Zeit habe ich größtenteils mit Dominic hüten und puzzeln gefüllt. In der Bibliothek stand ein 3D-Puzzel von Taj Mahal mit 1077 Teilen. Weil das ja noch nicht schwer genug ist, durfte ich noch mit der "Hilfe" der Kids rechnen. Am letzten Abend konnte ich das Puzzel endlich fertigstellen.

Dienstag, 1. März 2011

Tag 4 von 7

Wer aufgepasst hat, dem ist sicher aufgefallen, dass Tag 3 fehlt. Das liegt weder daran, dass ich nicht zählen kann, noch daran, dass gestern nichts passiert sei, sondern daran, dass ich in der hauseigenen Bibliothek ein interessantes Buch gefunden hab, das mich gestern den gesamten Tag beschäftigt hat. Sarah erinnert sich bestimmt noch an meine Reaktion auf „Die Apfelpflückerin“, ähnlich „ansprechbar“ war ich gestern auch. Kein Wunder also, dass ich die mehr als 500 Seiten in 24 Stunden geschafft hab zu verschlingen. Ich hatte nicht mal Lust, online zu gehen und das soll schon was heißen! Jonathan ist gestern zum ersten Mal Ski fahren, Timon und Mirjam waren den Vormittag in der Kinderbetreuung. Ich hatte mich also vormittags nur um Dominic zu kümmern. So ist es heute wieder. Der Kleine genießt es, neben mir auf meinem Bett zu liegen und meine Aufmerksamkeit nur mit PC/Buch teilen zu müssen.

Tag 2 von 7

Heute nahmen wir an einem Gottesdienst der evangelisch-methodistischen Kirche teil. Zumindest solange, wie die Lieder (begleitet von meinem Lieblingsinstrument, dem Akkordeon… *hust*) auf Hochdeutsch waren. Das Switzerdütsch hier ist kaum einfacher zu verstehen als Französisch! Soweit ich weiß, ging es um das Thema „Begegnung schenkt Berufung“. Ihr kennt doch bestimmt die Bibelstelle, wo Jesus die Fischer in seine Nachfolge ruft. Darauf war dieses Thema aufgebaut (die Bibelstellen waren auf Hochdeutsch!). Zur Zeit sind Irmela und die 3 älteren Kinder im Feriendorf-eigenen Schwimmbad. Dass danach noch etwas Aufregendes passieren wird, bezweifle ich doch mal stark. Übrigens ist die Gegend hier total niedlich mit den vielen Holzhäusern. Viele haben große Balkone und interessante Verzierungen. Andere erinnern eher an Heidi’s Hütte auf der Alm. Aber fast alle haben eines gemeinsam: sie sind definitiv fotogen!