Mehr Meer!!! Okay, eigentlich bekommen wir davon gerade genug… das einzige gestrige Highlight war unser Übernachtungsplatz direkt am Strand, keine 50m zum Meer. Nachts konnten wir unter einem wahnsinnig schönen Sternenhimmel einschlafen, der jeden vorangegangenen Tag vergessen lässt. Geplant war eine Überraschung (keine Ahnung, was damit gemeint war), die wir aber nicht gefunden haben. Auf der Suche sind wir einige Kilometer über eine Straße gefahren, die diese Bezeichnung nicht verdient hat. „Huckelpiste“ trifft es schon eher. Mit zusätzlicher Gefahr: tiefer Sand am Straßenrand. Wir haben uns also kräftig durchschütteln lassen und sind dabei auf dem Sand mit dem Camper ständig hin und her gerutscht. Dabei ist im Wohnteil ein kleines Malheur passiert, aber das führt jetzt zu weit.
Nächste Idee war ein Delphin-Zentrum, das allerdings eine Mindestanzahl von Personen für bestimmte Angebote brauchte und nebenbei unbezahlbar war. Ziemlich frustriert mussten wir uns nach diesen 2 langen Fahrten auf den Weg zu einem Übernachtungsplatz machen, den wir doch noch genutzt und genossen haben.
So geht es heute auch gleich weiter, wir sind fast noch näher am Meer auf einem Parkplatz, auf dem Camping eigentlich verboten ist. Aber auf dem Schild ist nur ein Zelt abgebildet, kein Mega-Camper! =P Vormittags haben wir einen Leuchtturm besichtigt, der mit Erklärungen doch spannender war als angenommen. Von oben konnten wir per Fernglas ein paar Wale beobachten. Dabei hatten wir einige ständige Begleiter, die uns ziemlich dreist belagert haben. Klein und nervig: Fliegen. Lieblingslandeplätze: Lippen und Augen. Da nützt kein Anti-Insekten-Spray. Einzige Lösung: Flucht in die Stadt zum Mittagessen und einkaufen. Vom Mittag gestärkt ist uns noch eine weitere Lösung eingefallen: unter Tage werden wir auch nicht verfolgt. Da kommt die Höhle in der Nähe wie gerufen. Tausende von Stalaktiten haben dem „Amphitheater“ eine ganz besondere Akustik gegeben, die viele Musiker für kleine Konzerte nutzen. Insgesamt 2 Stunden sind wir durch die Höhle gestreift und haben die Kameras gefüllt. Wieder am Tageslicht war nur noch Zeit für einen Snack. Natürlich in Begleitung von Fliegen. Also ab ins Auto und an den Strand! Dank des starken Windes hier hält sich die Anzahl unserer derzeitigen Lieblingstierchen in einem angemessenen Rahmen. Die der Mücken aber kaum. Das Netbooklicht ist übrigens eine erstklassige Anlockmethode… Ich komm beim Um-mich-schlagen kaum noch zum Tippen! Guten Appetit allen jetzt Mittag Essenden Europäern und gute Nacht allen Australiern!
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