Montag, 14. Juli 2014

Fliegen kann sooo schön sein!

Wo fange ich an... vor genau einer Woche war die Hochzeit meiner besten Freundin in Berlin. Bis zu diesem Tag war mir nicht bewusst geworden, was mir nur einen Tag später bevorstand. Nicht nur, dass ich zum ersten Mal alleine einen Ozean überqueren würde, um für knapp drei Monate in eine unbekannte Welt einzutauchen. Sondern auch, dass ich die Familie kennen lernen würde, die möglicherweise bald meine eigene wird.
"Reden ist Silber...": Am Flughafen vertrieb ich mir die Zeit und die Nervosität u.a. durch Small-Talk mit einer Mitarbeiterin am Check-In. Ergebnis: Ein Fensterplatz direkt an einer der Tragflächen! Neben mir eine junge Amerikanerin, die sehr gut Spanisch und ein paar Brocken Deutsch sprach. Mit zwei Stunden Verspätung hoben wir von einer frisch geduschten Startbahn gen New York ab. War es unter den Wolken noch düster gewesen, so schloss die Hälfte der Fluggäste aus Angst vor (Ver)Blendung über den Wolken ihr Fenster. Nach einigen Luftlöchern, Schaukeleien und Salti offerierte man uns die lang ersehnte erste Mahlzeit an Bord. Bestellt wurde auf Englisch. Anschließend waren die Getränke an der Reihe. Bestellt wurde auf Deutsch. So lief das für etwa acht Stunden. Unsere arme Hostess weiß wahrscheinlich bis heute nicht, welche Sprache wir sprechen... Zwei Filme und ein paar Musikalben später ließen wir die Wolken hinter uns und nahmen Kurs auf die Landebahn vom JFK Airport New York. Praktischerweise hieß das, einmal komplett um die gegen 9:30 pm hell erleuchtete Stadt zu fliegen. Natürlich zu meiner Seite gekippt, sodass die Ladefläche die Häuser New Yorks zu streifen schien. Magische Momente, die ich mit meiner ebenso begeisterten Sitznachbarin teilen konnte.
Gelandet, gewartet, ausgecheckt, gewartet, Koffer gefunden, Mock gefunden, mit Mock und seiner Mom nach Hause gefahren, gegen 2:00 am ins Bett gegangen. 23 Stunden wach gewesen.

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